Das menschliche Gehör hat sich nahezu perfekt an die Verhältnisse in freier Natur angepasst. In ihr existieren keine großzügigen Glasfassaden oder glatte Sichtbetonflächen - wie sie heute in modernen Gebäuden üblich sind -, die Stimmen und Geräusche als Echo reflektieren. Ganz im Gegenteil: Die ungleichmäßigen Strukturen von Bäumen und Pflanzen brechen sogenannte Schallwellen und absorbieren diese innerhalb kürzester Zeit. In diesem Zusammenhang wir auch von der sogenannten Nachhallzeit gesprochen. Insbesndere in Team- oder Großraumbüros, in denen eine Vielzahl von Perosnen gleichzeitig arbeiten und kommunizieren, nimmt die Nachhallzeit inzwischen gusndheitsschädliche Ausmaße an. Die Folgen sind vielfältig und bereits bekannt: Mangelnde Konzentrationsfähigkeit, anhaltende Kopfschmerzen, Stressund vorzeitige Ermüdungserscheinungen sind nur einige, typische Sympthome. Eine wesentliche Ursache für eine erhöhte Nachhallzeit stellt das sogenannte "Handyprizip" dar. Es besagt, wer seinen Gesprächspartner aufgrund von störenden Nebengeräuschen nicht eindeutig verstehen kann, beginnt nahezu automatisch lauter zu sprechen. Dieser Effekt überträgt sich auf jede einzelne Person im Raum und führt dazu, dass die örtliche Lärmbelastung kontinuierlich ansteigt.

 

Schallwellen bewegen sich - bildlich gesprochen - wie Kugeln auf dem Billardtisch. Sie prallen so oft von Bande zu Bande bis sie irgendwann in einer Ecke verschwinden. Hochwertige und gezielt eingesetzte Akustikmaterialen können sowohl an der Raumdecke als auch an den Wänden und am Boden montiert werden. Ihre offenporige und warbenförmige Oberflächenstruktur nimmt aufprallende Schallwellen auf, absorbiert diese und senkt die störende Geräuschbelastung um ein Vielfaches.

 

Testen Sie selbst. In dem folgenden Kurzfilm sehen und hören Sie die Unterschiede.

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